Wie kann sich die die Gemeinde Brechen in den nächsten Jahren entwickeln?

Mit dieser Frage hat sich die CDU Fraktion in ihrer ersten Sitzung im neuen Jahr beschäftigt.

"Viel hat sich in unserer Gemeinde in den letzten Jahren getan," fasst Fraktionsvorsitzender Sebastian Frei die Ausgangslage kurz zusammen. " Wir müssen aber auch schauen, wie wir uns als ländliche Gemeinde im Wettbewerb mit anderen Kommunen in der Zukunft behaupten können."

Dabei geht es der CDU Fraktion in erster Linie nicht um die wirtschaftliche Entwicklung. "Vielmehr wollen wir schauen, wie wir uns als lebenswerte Gemeinde weiterentwickeln können, dabei aber unsere lokale Identität erhalten," ergänzt Christel Höhler-Heun, Vorsitzende der Gemeindevertretung. Das betreffe unter anderem Themen wie die Bereitstellung von Wohnraum, die Entwicklung von Grünflächen und Plätzen bis hin zur Naherholung. "Sicherlich gibt es auch noch weitere Themen die wir zwar heute noch nicht im Blick haben, mit denen wir uns aber vor dem Hintergrund einer sich rasant ändernden und alternden Gesellschaft auseinander setzen müssen," so Höhler-Heun.

Die CDU Fraktion hat daher beantragt, dass sich die Gemeindevertretung mit diesem Thema auseinander setzt. Die Fraktion schlägt vor, dass sich die Gemeinde beispielsweise an eine Universität mit der Fachabteilung Stadtplanung wendet, um gemeinsam mit den Studierenden Strategien und Projekte zu entwickeln um Brechen fit für die Zukunft zu machen.

"Es geht hier nicht um ein 'Wünsch-Dir-Was' sondern um relevante und tatsächlich realisierbare Projekte. Dabei schadet ein Blick von Außen sicher nicht," so Frei abschließend.
Diese Analyse könne dann als Grundlage für weitere Diskussionen in der Gemeindevertretung und in noch zu findenden Formaten mit den Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde dienen.

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